Satzung
des Schützenbundes “Oberbarnim“ Finow / Heegermühle Anno 1872 e.V

§ 1 Name, Sitz und Gerichtsstand

1. Der Schützenbund führt den Namen Schützenbund „Oberbarnim“ Finow / Heegermühle Anno
1872 e.V.

2. Der Schützenbund “Oberbarnim” Finow/ Heegermühle Anno 1872 e.V. hat seinen Sitz in
Eberswalde.

3. Der Schützenbund „Oberbarnim“ Finow/ Heegermühle Anno 1872 e.V. ist
im Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt / Oder unter dem Aktenzeichen VR 1980 FF
registriert.

§ 2 Ziele und Aufgaben

Der Schützenbund „Oberbarnim“ Finow/ Heegermühle Anno 1872 e.V. ist ein freiwilliger, sich selbst
verwaltender Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern mit dem Ziel der schießsportlichen
Betätigung in vereinsinternen und überregionalen Wettkämpfen, der Wahrung, Pflege und
Erforschung historischer Traditionen des deutschen Volkes auf dem Gebiet des Militärwesens und
des kulturellen Erbes. Zu diesem Zweck bildet der Schützenverein seine Mitglieder im sportlichen
Schießen aus und unterstützt fachlich die Vorbereitung und Durchführung von
Schießsportveranstaltungen und pflegt die sportliche Kameradschaft.
Innerhalb des Vereins können Sektionen für die Ausübung spezifischer Sportarten gebildet werden.
Die Einzelkonditionen der Sportsektion werden in der Geschäftsordnung geregelt.

§ 3 Organe

Die Organe des Schützenbundes “Oberbarnim“ Finow/ Heegermühle Anno 1872 e.V. sind:

1. Der Vorstand
2. Die Mitgliederversammlung

§ 4 Der Vorstand

1. Der Vorstand des Schützenbundes „ Oberbarnim“ Finow/ Heegermühle Anno 1872 e.V. besteht
aus mindestens drei Mitgliedern,

 dem Vorsitzenden,
 dem ersten Stellvertreter des Vorsitzenden und
 dem Schatzmeister.

2. Die vollständige Stärke des Vorstandes für die kommende Wahlperiode wird regelmäßig in der
Wahlversammlung durch die Mitgliederversammlung bestimmt.

3. Die Wahl des Vorstandes erfolgt nach Ablauf der Wahlperiode in geheimer Wahl durch die
Mitgliederversammlung.
Die Wahlperiode beträgt zwei Jahre.
Die Vorschläge für den Vorstand erfolgen durch die Mitglieder.
Die für den Vorstand vorgeschlagenen Mitglieder werden mit einfacher Stimmenmehrheit der
anwesenden Mitglieder gewählt.
Die Einzelfunktionen werden in einer konstituierenden Sitzung des neugewählten Vorstandes
festgelegt.

4. Die Vertretung gemäß § 26 BGB im gerichtlichen und außergerichtlichen Rechtsverkehr des
Schützenbundes obliegt dem Vorsitzenden, dem ersten Stellvertreter des Vorsitzenden und dem
Schatzmeister, wobei jeweils zwei gemeinsam als Vertreter handeln.

5. Der Vorsitzende, der erste Stellvertreter des Vorsitzenden und der Schatzmeister verwalten das
Vermögen des Schützenbundes.

6. Der Vorstand gibt jährlich Rechenschaft über Ein- u. Ausgaben sowie über das vorhandene
Vermögen des Schützenbundes im vergangenen Geschäftsjahr an die Mitgliederversammlung. Die
Mitgliederversammlung kann auf Antrag Entlastung erteilen.

7. Der Schützenbund gibt sich eine Geschäftsordnung zur Umsetzung der Satzung. Änderungen der
Geschäftsordnung erfordern die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder der
Mitgliederversammlung.

8. Der Vorstand führt die Geschäfte des Schützenbundes gemäß Satzung, den Beschlüssen der
Mitgliederversammlung und den Festlegungen der Geschäftsordnung.

9. Mehrere Vorstandsfunktionen dürfen nicht in einer Person vereinigt werden.

§ 5 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Schützenbundes.

2. Sie wählt den Vorstand mit einfacher Mehrheit. Stimmrecht haben nur ordentliche Mitglieder. Zur
Ausübung des Stimmrechtes kann ein anderes ordentliches Mitglied schriftlich bevollmächtigt
werden.

3. Sie ermächtigt den Vorstand zur Bildung und zur Verfügung über die Eigenmittel und regelt deren
Verwaltung.

4. Die Mitgliederversammlung berät und beschließt Satzungsänderungen und genehmigt die
Geschäftsordnung

5. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einmal im Jahr einberufen. Die
Einberufung erfolgt gem. § 58 Nr. 4 BGB in Schriftform.
Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen.

Entsprechend der Jahresplanung führt der Vorstand Vorstands- und Mitgliederversammlungen
durch.

6. Die Beschlussfassung erfolgt in einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

7. Für eine Beschlussfassung die eine Änderung der Satzung herbeiführt ist eine 2/3 Mehrheit der
anwesenden Mitglieder erforderlich.

8. Die Mitgliederversammlung beschließt über:

 die Genehmigung der Bilanz und die Jahresrechnung
 die Entlastung des Vorstandes
 die Neuwahl des Vorstandes
 Satzungsänderungen
 Änderung der Geschäftsordnung

 die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge
 die Festsetzung von Aufbaustunden und deren Ausgleichszahlung
 Anträge des Vorstandes und der Mitglieder
 die Auflösung des Bundes

9. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom
Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 6 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 7 Mitgliedschaft

1. Jede volljährige Bürgerin und jeder volljährige Bürger, der die Satzung des Schützenbundes
anerkennt und an ihrer Verwirklichung mitwirken will, kann Mitglied werden. Im Rahmen der
Jugendförderung wird über die Mitgliedschaft von Jugendlichen unter 18 Jahren im Einzelfall
entschieden.
Die Mitgliedschaft von Mitgliedern der Sportsektionen wird in der Geschäftsordnung geregelt.

2. Die Mitgliedschaft im Schützenbund „Oberbarnim“ Finow/ Heegermühle Anno 1872 e.V. ist nicht
übertragbar und nicht vererblich.

3. Die Aufnahme ist schriftlich beim Vorstand des Schützenbundes zu beantragen. Bei Antragstellern
unter 18 Jahren ist dem Antrag die schriftliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten beizufügen.
Dieser Antrag wird der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Die
Mitgliederversammlung entscheidet durch Stimmenmehrheit der Anwesenden über die Aufnahme
des Antragstellers. Stimmgleichheit gilt als Ablehnung. Bei Annahme des Aufnahmeantrages durch
die Mitgliederver- sammlung ist durch das Neumitglied innerhalb von 10 Kalendertagen der
festgelegte Aufnahmebeitrag zu entrichten. Ausnahmeregelungen können auf Antrag durch den
Vorstand getroffen werden.

4. Der freiwillige Austritt eines Mitgliedes ist jederzeit möglich, begründet jedoch keinen Anspruch
auf Rückerstattung bereits eingezahlter Mitgliedsbeiträge oder bereits getätigter
Ausgleichszahlungen für Aufbaustunden.
Gleiches gilt für Mitglieder, die durch die Mitgliederversammlung aus dem Schützenbund
ausgeschlossen werden.

Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate.
Bestehen zum Ende der Mitgliedschaft offene Forderungen des Vereins gegen das scheidende
Mitglied sind diese innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach dem Ausscheiden auszugleichen.

5. Scheiden Mitglieder aus gesundheitlichen oder aus anderen, belegbaren Gründen aus und es
wurde bereits eine überdurchschnittliche Beitragsvorauszahlung geleistet, kann auf schriftlichen
Antrag eine Rückerstattung durch den Vorstand beschlossen werden.

6. Die Obergrenze an aktiven Mitgliedern soll 60 Personen nicht übersteigen.
Die Mitgliederstärke der einzelnen Sportsektionen wird in der Geschäftsordnung geregelt. Die
Mitgliederstärke der Sportsektionen unterliegt nicht dieser Obergrenze und beeinflusst diese nicht.

7. Die Ernennung von Ehrenmitgliedern des Schützenbundes ist auf Antrag des Vorstandes durch die
Mitgliederversammlung möglich.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht und der Pflicht zur Ableistung der festgelegten
Arbeitsstunden befreit.
Bei Verhaltensweisen, die dem Ansehen des Schützenbundes schaden, oder anderer Unwürdigkeit
kann die ausgesprochene Ehrenmitgliedschaft auf Antrag eines Mitgliedes des Schützenbundes durch
die Mitgliederversammlung aberkannt werden.

8. Die Mitgliedschaft endet durch:

 Tod
 Austritt
 Ausschluss

9. Der Ausschluss von Mitgliedern kann erfolgen:

 bei erheblicher Verletzung der Satzung oder der Festlegungen der Geschäftsordnung, z.B.
bei Nichterfüllung der Pflichten eines Mitgliedes oder vereinsschädigenden Verhaltens
 bei schwerem Verstoß gegen die Interessen des Schützenbundes
 und wegen grob unsportlichen Verhaltens.

Der Ausschluss ist auf Antrag durch Beschluss der Mitgliederversammlung herbeizuführen. Vor dieser
Entscheidung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Die
Entscheidung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Rechte an dem Vermögen des Schützenbundes
durch die Beendigung der Mitgliedschaft entstehen nicht.

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder sind berechtigt, an Veranstaltungen und Wettkämpfen des Schützenbundes
teilzunehmen, die Anlagen, die Vereinswaffen, Schußgeräte und sonstigen Materialien mit
Zustimmung des Vorstandes zweckentsprechend zu nutzen und sie pfleglichst zu behandeln. Jedes
Mitglied ist berechtigt Anträge an den Vorstand oder an die Mitgliederversammlung zu stellen

2. Die Mitglieder sind verpflichtet:

 zu einer aktiven Teilnahme am Training , an Wettkämpfen, an kulturellen Veranstaltungen
und an den Mitgliederversammlungen.

 die Mindestteilnahme an sechs Mitgliederversammlungen im Jahr zu gewährleisten.

 grundsätzlich an den Schießsportveranstaltungen des Schützenbundes teilzunehmen.

 Entschuldigungen sind eine Woche vor der Veranstaltung beim Vorstand vorzutragen.

 In der Regel sind nur persönliche Arbeitsaufgaben, Krankheit, und eigener Urlaub
anerkennenswert.

 Im Geschäftsjahr eine in der Geschäftsordnung festgelegte Anzahl von Aufbaustunden zu
erbringen

 Für nichtgeleistete Aufbaustunden wird eine Ausgleichszahlung erhoben

3. Mit Beschlussfassung der Mitgliederversammlung wird ein Monatsbeitrag erhoben.

Die Beitragshöhe wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung bestimmt. Der Beitrag ist
grundsätzlich monatlich zu entrichten. Vorauszahlungen sind möglich Bei einem Rückstand von 3
Monatsbeiträgen nach Fälligkeit der Beitragszahlung kann auf Antrag zum Ausschluss des säumigen
Mitgliedes durch die Mitgliederversammlung führen.

4. Jedes Mitglied erhält eine Ausfertigung der aktuellen Satzung.

§ 9 Repräsentation des Schützenbundes

Der Schützenbund repräsentiert sich durch die Vereinsfahne und Vereinskleidung.
Für Mitglieder der Sportsektionen entfällt die Verpflichtung zur Vereinskleidung.

§ 10 Beendigung der Rechtsfähigkeit (Auflösung)

1. Der Schützenbund kann sich durch Beschluss der Mitgliederversammlung auflösen.

2. Für diesen Beschluss ist die Zustimmung von 90 % der anwesenden Mitglieder erforderlich. Für
diesen Beschluss ist die persönliche, schriftliche Einladung aller Mitglieder notwendig. Die Einladung
hat den Inhalt der geplanten Beschlussfassung zu enthalten.

3. Der Beschluss über die Auflösung ist dem Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes in Kopie
zuzuleiten.

4. Für die Zeit der Abwicklung gilt der Schützenbund als fortbestehend.

5. Die vermögensrechtlichen Angelegenheiten werden durch den Vorstand geregelt.

6. Der Vorstand bleibt bis zur vollständigen Abwicklung der Auflösung und Regelung
der vermögensrechtlichen Angelegenheiten des Schützenbundes handlungsfähig und den
Mitgliedern verantwortlich

Der Vorstand ist in der Auflösungsphase verpflichtet

 Zur Bekanntmachung der Auflösung

 Vorhandene Gläubiger zur Anmeldung von bestehenden Ansprüchen aufzufordern.

 Zur Feststellung des Vereinsvermögens, sowie Planung und Realisierung einer Umwandlung
der unbeweglichen Vermögensbestandteile in Geldwerte.

 Zur Erarbeitung eines Planes für die Verteilung des verbleibenden Vereinsvermögens an die
Einzelmitglieder.

 Dieser Verteilungsplan ist in einer Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zu
bestätigen

 Zur Durchführung und Überwachung der Verteilung nach dem bestätigten Verteilungsplan.

 Zur Geltendmachung von offenen Forderungen gegenüber Dritten.

 Zur Erfüllung von Gläubigerverpflichtungen

§ 11 Sonstiges

Der Schützenbund führt interne und öffentliche Schießwettbewerbe für Vorderladerwaffen, Groß-
und Kleinkalieberwaffen sowie Luftdruckwaffen durch. Als Vereinshöhepunkte wird jährlich ein
Vogel- und ein Vereinspokalschießwettbewerb, sowie das Ausschießen des Schützenkönigs und des
Vereinsmeisters durchgeführt. Des weiteren werden regionale Schießwettbewerbe organisiert und
durchgeführt. Die Organisation und die Festlegung der Wettbewerbsregeln liegt in der
Verantwortung des Vorstandes. Einzelschützen des Schützenbundes nehmen an ausgeschriebenen
Wettbewerben anderer Vereine und Dachverbände teil.

§ 12 Inkrafttreten der Satzung

Die Satzung tritt mit Beschlussfassung der Mitgliederversammlung vom 21.05.2015 in Kraft.

Eberswalde, den 21.05.2015

_gez. Zieschank____ __gez. Spengler_______ _gez.Sada_____________
Vorsitzender 1. Stellvertreter des Schatzmeister
Vorsitzenden